Local Hero auf der Insel Lewis: Eilidh Jamieson und ihr „EJayDesign“, Foto GOEDE

Local Hero auf der Insel Lewis: Eilidh Jamieson und ihr „EJayDesign“

Wer durch die Cromwell Street in Stornoway spaziert, stößt zwischen grauen Steinfassaden auf ein kleines, leuchtendes Schaufenster: goldene Farbtupfer zwischen türkisfarbenen Aquarellkarten, dazwischen Shirts, Hoodies, Tischsets, Tassen und Kissen mit den Umrissen der Äußeren Hebriden. Es ist das Atelier von EJayDesign, geführt von der gebürtigen Lewisianerin Eilidh Jamieson.

Das Blasloch („Blowhole“) von Islibhig, Foto © Hans-Martin Goede

Das Blasloch („Blowhole“) von Islibhig

Wer auf Uig – dem südwestlichen „Zipfel“ von Lewis – unterwegs ist und über die Uig-Sands hinaus die Singel-Track-Road nach Süden nimmt, kommt zunächst an den „Mangersta Stacks“, den atemberaubenden Felsnasen an den Klippen des namensgebenden „Ortes“ Mangurstadgh“ vorbei. Ist man bei den Staca Leathann angekommen, weist das Schild auf die Hausansammlung „Islibhig“ hin – und so manches Schild mit „Parken verboten“ macht hier das Anhalten auch nicht gerade einfach. Doch genau hier, in etwa 600 Meter Luftlinie entfernt direkt an der Küste gelegen, findet sich ein geologisches Unikat der Inseln – das Islibhig„Blasloch“.

Traigh Mhor - der Strandflughafen von Barra . Foto © Hans-Martin Goede

Leseprobe: Traigh Mhor – der Strandflughafen von Barra

Angesichts der erst 2003 erfolgten Anbindung von Barra an die nördlicheren Hebrideninseln ist es kaum verwunderlich, dass seit dem 7. August 1936 eine ungewöhnliche Flugverbindung von Glasgow nach Barra existiert: Auf dem Strand „Traigh Mhor“ (Big Beach, großer Strand) starten und landen seit mehr als 80 Jahren zwei mal werktags und einmal feiertags Kleinflugzeuge und bringen Geschäftsleute, Inselbewohner und Touristen von und nach Barra.